Immer mehr Schülerinnen und Schüler mit der Diagnose «geistige Behinderung»

Die «Vierteljahreszeitschrift für Heilpädagogik» (VHN) druckt regelmäßig E-Mail-Dialoge zwischen zwei sonderpädagogischen Fachpersonen ab. In der aktuellen Nummer 2/2012 unterhalten sich Hans-Rudolf Bischofberger (Leiter der Heilpädagogischen Schule der Stadt Zürich) und Peter Lienhard (Mitarbeiter an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich) über eine Thematik, die nicht nur ihnen Kopfzerbrechen bereitet: Wie kommt es, dass der Anteil an Schülerinnnen und Schüler mit der Diagnose «geistige Behinderung» vielerorts dramatisch ansteigt? In der Stadt Zürich beispielsweise waren es vor zehn Jahren 120 Schülerinnen und Schüler; heute sind es 440, mehr als dreieinhalb Mal so viel.

Der E-Mail-Dialog geht über die Suche nach Ursachen hinaus und mündet in visionären Organisations- und Ressourcierungsmodellen, die aufgrund des finanzpolitischen Drucks, die Sonderschulzahlen nicht weiterhin ungebremst steigen zu lassen, allenfalls schon bald Realität werden könnten.

Die VHN dürfte in den meisten sonderpädagogisch ausgerichteten Bibliotheken einsehbar sein. Das Heft oder auch nur dieser eine Artikel kann beim Reinhard-Verlag online erworben werden (als Printausgabe oder als pdf-Datei).

Ein Klick aufs Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt des E-Mail-Dialogs.

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