Erfolgreiche gymnasiale Förderung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund

[Bild: Tages-Anzeiger] Für das Gymnasium Unterstrass war der Freitag der 13. (April 2012) kein Unglückstag – vielmehr gab es etwas zu feiern: Die vierte Generation von ChagALL-Jugendlichen konnte aufgenommen werden. Zudem konnte die an der Feier anwesende Bildungsdirektorin Regine Aeppli bestätigen, dass der Kanton Zürich dieses erfolgreiche Projekt ab sofort massgeblich mitfinanziert.

Worum geht es? ChagALL steht für «Chancengerechtigkeit durch Arbeit an der Lernlaufbahn». Begabte Jugendliche mit Migrationshintergrund, die nicht auf die Unterstützung eines bildungsnahen Elternhauses zählen können, werden während der Sekundarschulzeit gezielt auf den Gymnasiumseintritt hin unterstützt. Für die Jugendlichen bedeutet dies einen gewaltigen Zusatzaufwand: Jeden Mittwochnachmittag und etliche Samstage haben sie zusätzlich die Schulbank zu drücken. Erfreulich viel schaffen jedoch den Übertritt ins Gymnasium, und die Mehrheit von ihnen bleibt auch da.

Dieses Modell müsste vermehrt Schule machen. Wir können und dürfen es uns nicht leisten, das Potential von motivierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund brach liegen zu lassen.

Der Beitrag des Kantons deckt nicht alle Kosten dieses Unterstützungsprojekts. Zuwendungen auf das Postkonto 80-2440-7 (Gymnasium Unterstrass, Zürich) sind gut investiert.

⇒ Link zum Förderprogramm ChagALL des Gymnasiums Unterstrass
⇒ Link zum Radiobeitrag vom 13.04.2012 (Radio DRS 1, Regionaljournal Zürich-Schaffhausen)
⇒ Artikel Tagesanzeiger vom 14. April 2012 (pdf, 0.3 MB)
⇒ Artikel Neue Zürcher Zeitung vom 14. April 2012 (0.3 MB)
Blogeintrag zum Projekt «ChagALL» Thematik vom Juni 2011

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