Kinder von 3 bis 10 lernen gemeinsam

bildungshaus_experimentWir alle wissen es: Die Schwelle zwischen Vorschule und Schule ist eine künstliche. Nicht nur für Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen bildet sie oftmals eine zu starre, hinderliche und letztlich unnötige Hürde.

Was lässt sich tun? Die Grund- und Basisstufenversuche in verschiedenen Kantonen weisen in die richtige Richtung. Ein ebenso innovativer Weg wird im deutschen Bundesland Baden-Württemberg mit den «Bildungshäusern 3 bis 10» beschritten: Kindertagesstätten im Vorschulbereich kooperieren mit Grundschulen. Beide bilden konsequent altersdurchmischte Gruppen und pflegen offene Lernformen. Zu bestimmten Zeiten lernen die Vorschul- und die Schulkinder gemeinsam. Durchlässigkeit ist Programm. Das Projekt wird vom «Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen» ZNL in Ulm wissenschaftlich begleitet (u.a. arbeitet der Hirnforscher Prof. Manfred Spitzer dort).

Am 24. und 25. März 2010 wurden am ZNL erste, sehr ermutigende Evaluationsergebnisse im Rahmen einer Fachtagung präsentiert.

Hier sind nähere Informationen zum Projekt «Bildungshaus 3 – 10» zu finden.

Zum Bild: Gemeinsames Experimentieren in einem Bildungshaus im Bundesland Baden-Württemberg.

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