Auch über Grenzen der schulischen Integration muss offen gesprochen werden

Wenn von Grenzen der Integration die Rede ist, fällt der Fokus oft auf den betreffenden Schüler: Er gilt als unintegrierbar. Diese Sichtweise unterschlägt die Tatsache, dass eine gelingende schulische Integration mit weit mehr Einflussfaktoren zusammenhängt … beispielsweise mit der Kompetenzüberzeugung der Lehrpersonen, der Qualität und dem Umfang der zusätzlichen Unterstützung, der strategischen Ausrichtung der Schulbehörden und des verantwortlichen Bildungsministeriums u.a.m.

Dennoch: Es gibt Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer spezifischen Beeinträchtigungen überdurchschnittlich oft in der Regelschule scheitern und schliesslich von ihr ausgeschlossen werden. Ein sehr lesenswerter Artikel in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 4. November 2010 («Die Not ist riesengroß») befasst sich mit der Situation von Schülerinnen und Schülern mit psychischen Beeinträchtigungen.

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